Aktualisierungen und Kanäle

Wie ein Outpost sich selbst aktualisiert, was der Kanal Release oder Beta ändert und was die Statusanzeigen bedeuten.

Der Outpost hält sich selbst aktuell

Du musst die Prüfung nicht selbst starten. Der Outpost prüft kurz nach dem Start und danach etwa alle sechs Stunden, ob eine neue Version für deinen Kanal veröffentlicht ist. Ist eine neue Version bereits veröffentlicht, aber für das Gerät noch nicht freigegeben, fragt er etwa alle fünf Minuten erneut nach der Freigabe. Er lädt sie nur, wenn die signierte Freigabeliste zur Version passt und die heruntergeladene Datei exakt die erwartete Prüfsumme hat. Stimmt eines davon nicht, bleibt die laufende Version aktiv.

Ist die Version freigegeben, scheitert aber ihr Download — etwa weil ein Proxy oder eine Firewall die Installationsdatei sperrt, die Prüfung selbst aber durchlässt —, versucht der Outpost es nach einer Stunde erneut und wartet nach jedem weiteren Fehlschlag doppelt so lange (zwei Stunden, vier Stunden und so weiter), höchstens einen Tag. Ist die laufende Version zurückgezogen und muss ersetzt werden, versucht er es stattdessen alle fünf Minuten. Die Desktop-Benachrichtigung über ein verfügbares Update erscheint dabei nur einmal pro Version. Ist der Weg wieder frei, startet Jetzt prüfen im Reiter System sofort einen neuen Versuch. Den Knopf gibt es in jedem Zustand außer Update lädt, Update installierbar und Update nötig.

Ordner, Freigabestufen, Berechtigungen und der Suchindex bleiben bei einem Update erhalten. Für ein reguläres Update oder einen Kanalwechsel ist keine Neuinstallation nötig.

Release oder Beta

Der Kanal gilt für alle gekoppelten Outposts eines Workspaces. Du kannst ihn nicht selbst umstellen — schreib an support@meingpt.com, wenn dein Workspace den anderen Kanal bekommen soll.

KanalWofür
ReleaseDer Standard. Versionen, die die Beta-Runde durchlaufen haben.
Beta (frühere Updates)Signierte Builds früher. Sinnvoll, wenn du Korrekturen früh haben oder mitprüfen möchtest.

Haben wir den Kanal umgestellt, greift das beim nächsten erfolgreichen Prüflauf, bei bestehender Verbindung in der Regel innerhalb von etwa sechs Stunden; eine Neuinstallation ist nicht nötig. Ein Rechner, der bereits eine neuere Version hat, wird nicht zurückgestuft — er wartet, bis der Kanal ihn eingeholt hat.

Veröffentlicht heißt noch nicht ausgeliefert

Eine Version auf deinem Kanal erreicht die Geräte nicht alle auf einmal. MeinGPT gibt sie in Wellen frei, damit ein Fehler nicht die ganze Flotte trifft. Im Reiter System siehst du deshalb neben dem Versionsstatus auch den Rollout:

  • Wartet auf v{Version} — die Version ist veröffentlicht, für dieses Gerät aber noch nicht freigegeben.
  • v{Version} freigegeben — das Gerät darf laden.
  • Diese Version ist für diesen Outpost noch nicht freigegeben … — bis dahin läuft die aktuelle Version normal weiter; die Update-Richtlinie darunter nennt, wie sie danach installiert wird.
  • Freigabe konnte nicht abgefragt werden — der Outpost fragt von selbst erneut.
  • Neuer Build braucht neues Rollout — das laufende Rollout gilt für einen älteren Build; die neu veröffentlichte Version braucht ein eigenes Rollout.
  • Neue Versionen unterstützen dieses Windows nicht — das Gerät läuft unter einer Windows-Version, die neue Versionen nicht mehr unterstützen; es bleibt auf seiner Version und erhält keine automatischen Updates.

Der Versionsstatus selbst zeigt Aktuell, Update verfügbar, Update lädt, Update installierbar oder Prüfung fehlgeschlagen. Update & Neustart erscheint bei Update installierbar, also erst wenn die Version geladen und geprüft ist. Läuft der Outpost als Windows-Dienst, installiert der Dienst sie auch ohne Klick selbst.

Update verfügbar, aber kein Installieren-Knopf?

Dann ist nichts zu tun. Solange die Version auf ihre Freigabe wartet, gibt es hier bewusst keinen Installieren-Knopf. Nach der Freigabe lädt und prüft der Outpost sie selbst. Läuft er als Windows-Dienst, installiert der Dienst sie ohne Klick; sonst erscheint dann Update & Neustart, und du startest die Installation damit. Jetzt prüfen fragt nur erneut nach der Freigabe, es erzwingt kein Update.

Achtung

Eine Neuinstallation ist dafür nicht nötig und überspringt die gestaffelte Freigabe. Gerade die schützt die Geräte davor, dass eine fehlerhafte Version auf einen Schlag überall ankommt.

Ein verfügbares Update ist auch nicht der Grund, wenn MeinGPT einen Outpost als Nicht erreichbar zeigt. Was dann hilft, steht unter Status in MeinGPT.

Der Reiter „System“ im Windows-Outpost mit Outpost-Version, Updatezustand, Update-Richtlinie und Windows-Hardwareangaben.

Wenn eine neue Version nicht startet

Startet die neue Version nicht sauber, kehrt der Outpost von selbst zur vorherigen zurück und nimmt den Betrieb mit ihr wieder auf. Der dafür reservierte Platz und was er enthält, steht unter Wo welche Daten liegen.

Lehnt der Installer das Gerät ab, weil Windows zu alt ist oder das Microsoft Visual C++ Redistributable (x64) fehlt, ändert er nichts: Der Dienst startet von selbst wieder mit der bisherigen Version, und der Reiter System nennt den Grund. Dieselbe Version lädt der Outpost auf diesem Gerät nicht erneut.

Bleibt ein Gerät über Tage auf Prüfung fehlgeschlagen, ist ein blockierter Weg nach außen eine mögliche Ursache neben anderen — dieselbe Statusanzeige zeigt auch eine Signatur, die sich nicht verifizieren lässt, oder ein Update, das die Installationssperre ablehnt. Die Prüfliste dafür steht unter Wenn etwas kaputtgeht; hilft das nicht weiter, schreib an support@meingpt.com mit Gerätename und wann es begann.

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