Architektur, Funktionsweise und unterstützte Dienste des meinGPT Outpost
Der Outpost speichert und verarbeitet Deine Daten in Deiner eigenen Infrastruktur; was für Suche und Antwortgenerierung herausgeht, ist nur das, was die pro Ordner gesetzte Freigabestufe erlaubt — standardmäßig Textausschnitte, zusätzlich die Originaldatei, wenn Du das freischaltest. Diese Seite beschreibt den Mechanismus dahinter — was ein Outpost ist und was Du damit in meinGPT verwaltest, steht in der Outpost-Übersicht.
Dein Outpost verbindet sich über die Bridge mit meinGPT — eine ausgehende, verschlüsselte Verbindung, die der Outpost selbst zu meinGPT aufbaut. Weil die Verbindung von innen nach außen aufgebaut wird, musst Du keine eingehenden Firewall-Ports öffnen, keine öffentliche IP-Adresse bereitstellen und keinen Reverse-Proxy freigeben. Dein Outpost bleibt vollständig in Deinem Netzwerk.
Es gibt keine Entdeckung. Das Einzige, was dem Outpost gesagt wird, ist die Adresse eurer meinGPT-Instanz. Alles Weitere handeln die beiden Seiten miteinander aus.
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Wer
Was
1
Mensch am Rechner
trägt die meinGPT-Adresse im Outpost ein. https:// ist überall erlaubt, http:// nur auf localhost
2
Gerät
erzeugt lokal ein Ed25519-Schlüsselpaar. Der private Teil geht ins Schlüsseldepot des Betriebssystems und verlässt den Rechner nie
3
Gerät → Plattform
meldet den öffentlichen Schlüssel an, zusammen mit Installations-ID, Hostname, Betriebssystem und Version. Die Plattform legt eine Sitzung an, die an genau diesen Schlüssel gebunden ist, und antwortet mit zwei Codes: einem, den das Gerät behält, und einem achtstelligen für den Bildschirm
4
Gerät
fragt alle fünf Sekunden nach — und signiert jede Anfrage. Bis zur Freigabe lautet die Antwort „noch nicht genehmigt"
5
Admin in meinGPT
vergleicht den angezeigten Fingerabdruck-Satz mit dem auf dem Bildschirm des Geräts, vergibt einen Namen und genehmigt das Gerät. Genehmigen zwei Admins denselben Code gleichzeitig, gewinnt genau einer; der andere erfährt es
6
Gerät → Plattform
die nächste signierte Anfrage aktiviert den Schlüssel — in einer Transaktion: jeder bisher aktive Schlüssel dieses Outposts wird ungültig, der neue angelegt, die Sitzung verbraucht. Zurück kommt die Konfiguration: Organisation, Outpost-Kennung, Endpunkt, öffentlicher Plattformschlüssel, Bridge-Adresse
Der Code allein reicht nicht — der Fingerabdruck-Satz ist die Prüfung
Der Code identifiziert nur die Sitzung; er wäre auch für eine andere
Maschine gültig, die zufällig zur gleichen Zeit koppelt. Erst der Vergleich
des Fingerabdruck-Satzes sagt der Admin, dass sie wirklich dieses Gerät
genehmigt.
Die Freigabe allein aktiviert nichts
Erst die signierte Anfrage tut das. Eine Maschine, die nicht signieren kann,
ist nicht die Maschine, die gefragt hat — der Code auf dem Bildschirm ist ein
Sitzungsgriff, kein Geheimnis. Wer ihn abliest, aber den privaten Schlüssel
nicht besitzt, bekommt dieselbe Antwort wie jemand, der gar nichts hat.
Ab da liegt kein wiederverwendbares Geheimnis mehr auf dem Draht: jeder Aufruf in beide Richtungen trägt seine eigene Signatur. Details dazu in Sicherheit.
Der häufigste Fall ist keiner: verliert der Rechner nur die Verbindung — Netz weg, Rechner aus —, behält er seinen Schlüssel und meldet sich von selbst wieder. Es ist nichts zu tun.
Ist der Schlüssel weg — Neuinstallation, neue Platte, Werksreset —, läuft derselbe Ablauf noch einmal: neues Schlüsselpaar, neuer Code, Freigabe für denselben Outpost. Schritt 6 ersetzt dabei den alten Schlüssel durch den neuen.
Freigaben überleben eine Neukopplung
Ordner, übernommene Sammlungen und Berechtigungen hängen am Outpost, nicht
am Schlüssel. Neu koppeln tauscht nur die Identität der Maschine aus; ihr
müsst nichts davon noch einmal einrichten. Das alte Gerät bekommt danach eine
Absage — ohne zu erfahren, warum.