Sehen, wo die Suche in Deinen Datenquellen leer ausgeht, welche Dateien Antworten tragen und welche Quellen niemand braucht — und mit Glossar und Markierungen nachhelfen
Drei Werkzeuge zeigen Admins, wie in den Datenquellen gesucht wird, und helfen der Suche nach:
Wissenssuche im KI-Cockpit: wie oft gesucht wurde, wo Suchen leer ausgehen, welche Dateien Antworten tragen und welche Quellen niemand braucht.
Glossar auf Einstellungen → Datenquellen: welche Wörter in euren Dokumenten dasselbe bedeuten.
Maßgeblich oder Veraltet an einzelnen Dateien, direkt auf der Wissenslandkarte einer Datenquelle.
Der Tab Wissenssuche im KI-Cockpit fasst alle Cloud-Datenquellen des Workspaces für den gewählten Zeitraum zusammen — voreingestellt sind die letzten 30 Tage, ausgewertet werden höchstens 90 Tage:
Bereich
Was er zeigt
Suchen, Ohne Treffer, Nicht durchsucht
Wie oft gesucht wurde, welcher Anteil der Suchen keinen einzigen Treffer fand und wie viele Quellen niemand durchsucht hat
Suchen pro Tag
Verlauf der Suchen, Suchen ohne Treffer hervorgehoben
Wo Suchen leer ausgehen
Je Quelle der Anteil der Suchen ohne Treffer
Im Zeitraum nicht durchsucht
Quellen ohne Suche, mit dem letzten Suchdatum und dem Hinweis „Schlafmodus", falls die Quelle schon schläft
Am häufigsten zitiert
Dateien, die Antworten in ihrem Text als Quelle angeben
In der Liste unter Einstellungen → Datenquellen zeigt die Spalte Nutzung (30 T) dieselben Zahlen je Quelle für die letzten 30 Tage, etwa „241 Suchen" mit „36 % ohne Treffer". „nie gesucht" heißt: Die Quelle wurde noch nie durchsucht; „keine Suche in 30 T" heißt: früher schon, in den letzten 30 Tagen nicht. Nach der Spalte lässt sich sortieren.
So liest Du die Zahlen:
Eine Suche ist die Suche in einer Quelle. Eine Frage, die drei Quellen durchsucht, zählt dreimal. Die Suche (Cmd+K) nach Dateinamen zählt nicht mit.
Ohne Treffer heißt: Die Quelle hat keine einzige Textstelle geliefert. Ob gefundene Textstellen die Frage beantwortet haben, misst die Seite nicht.
Zitate werden seit diesem Update gezählt; ältere Antworten fehlen in der Liste.
Quellen mit eingeschalteten Berechtigungen aus der Quelle erscheinen ohne Dateinamen, weil dort jede Person andere Dateien sieht. Outpost-Quellen fehlen: Ihre Suchen bleiben auf dem Gerät.
Hinweis
Keine Suchbegriffe. MeinGPT speichert nicht, wonach gesucht wurde — nur,
dass gesucht wurde und ob etwas gefunden wurde. Deshalb gibt es keine Liste
häufiger oder unbeantworteter Suchbegriffe. Jeder Aufruf steht im Audit-Log.
Was Du damit machst: Geht eine Quelle oft leer aus, fehlen dort Dokumente, oder sie heißen anders als gefragt — dann hilft das Glossar. Quellen, die niemand durchsucht, gehen nach 60 Tagen von selbst in den Schlafmodus; brauchst Du sie gar nicht, kannst Du sie entfernen.
Das Glossar öffnest Du unter Einstellungen → Datenquellen über die Schaltfläche Glossar · N Begriffe oben rechts; es erscheint als Seitenleiste. Darin trägst Du Wörter ein, die in euren Dokumenten dasselbe bedeuten — zum Beispiel KST und Kostenstelle oder Firmenwagen und Dienstwagen. Sucht jemand nach einem der Wörter, sucht MeinGPT auch nach den anderen, und der Assistent erfährt, dass sie dasselbe meinen. Das gilt in jeder Cloud-Datenquelle des Workspaces, ab der nächsten Suche.
Hinzufügen: links das Wort oder die Abkürzung, rechts die Wörter mit derselben Bedeutung, mehrere durch Kommas getrennt.
Ändern: Die Wörter eines Eintrags bearbeitest Du direkt in der Liste; gespeichert wird beim Verlassen des Feldes.
Entfernen: über den Papierkorb, nach einer Rückfrage.
Das Glossar fasst bis zu 500 Einträge mit je bis zu acht Wörtern.
Vorschläge des Assistenten. Merkt der Assistent im Chat, dass eure Dokumente ein anderes Wort verwenden — etwa weil die Suche nach „KST" nichts fand und die nach „Kostenstelle" die Antwort —, schlägt er einen Eintrag vor. Wartende Vorschläge zählt ein Hinweis an der Schaltfläche (etwa „3 Vorschläge"); in der Seitenleiste stehen sie oben; erst wenn Du sie übernimmst, ändern sie die Suche. Ein Vorschlag hält nicht fest, wer gefragt hat oder in welchem Chat.
Hinweis
Gilt für Cloud-Datenquellen. Outpost-Ordner durchsucht das Gerät selbst;
dort wirkt das Glossar nicht.
Die Wissenslandkarte einer Cloud-Datenquelle zeigt unter der Karte zwei Listen:
Am häufigsten zitiert: die Dateien, die Antworten der letzten 30 Tage zitieren. Neben jeder wählst Du Maßgeblich, Veraltet oder Keine Markierung.
Groß und lange unverändert: die größten Ordner, in denen sich seit über einem Jahr keine Datei geändert hat — Kandidaten zum Aufräumen oder zum Markieren als veraltet.
Jede andere Datei findest Du im Tab Dateien über die Dateisuche und markierst sie dort genauso; markierte Dateien stehen darunter in einer eigenen Liste. Quellen mit eingeschalteten Berechtigungen aus der Quelle zeigen auf der Wissenslandkarte keine Dateinamen.
Maßgeblich: Die Suche zieht die Datei leicht vor, und der Assistent folgt ihr, wenn Quellen sich widersprechen.
Veraltet: Die Suche stellt die Datei etwas zurück. Der Assistent beantwortet nichts aus ihr, wenn eine andere Quelle antwortet — und sagt es, wenn sie die einzige ist. In der Quellenangabe steht „Veraltet".
Eine Markierung verschiebt eine Datei nur um wenige Plätze; eine veraltete Datei bleibt auffindbar. Fragt jemand ausdrücklich nach einer Fassung („Richtlinie 2022"), wird sie nicht zurückgestellt.
Die Markierung hängt am Pfad: Wird die Datei umbenannt oder verschoben, ist sie weg. Pro Quelle sind bis zu 1.000 Markierungen möglich.
Ältere Fassungen derselben Datei im selben Ordner („Richtlinie_2022", „Richtlinie_2024") erkennt MeinGPT auch ohne Markierung. Markieren lohnt sich für alles, was sich am Namen nicht ablesen lässt.
Jede Änderung am Glossar und an Markierungen steht im Audit-Log.