Compliance Controls
Nutzungsrichtlinien, Datenschutzmodus und Audit-relevante Einstellungen
In diesem Bereich setzt Du den Compliance-Rahmen für den produktiven Einsatz.
Kernfunktionen
- Nutzungsrichtlinien für Nutzerkommunikation und akzeptierte Nutzung
- verpflichtende Onboarding-/Trainingsbausteine (siehe unten)
- Datenschutz-/GDPR-Modus
- API-Logging-Einstellung
- DPA-relevante Informationen
Verpflichtende Onboarding-/Trainingsbausteine
Unter Einstellungen → Verpflichtende Kurse legst Du fest, welche Schulungen Deine Mitglieder in Lernen & Entdecken absolvieren müssen. Du wählst aus über 70 fertigen Kursen – von KI-Grundlagen bis zu abteilungsspezifischen Use-Cases – und markierst die für Dein Unternehmen relevanten als Pflicht.
Über die Kurseinstellungen auf derselben Seite steuerst Du, welche Aktionen Lernenden zur Verfügung stehen. Diese Einstellungen gelten arbeitsbereichsweit für alle Kurse, nicht nur für die als Pflicht markierten:
- Überspringen von Lektionen erlauben: Ist dies deaktiviert, müssen Lernende jede Lektion abschließen, statt sie zu überspringen.
- Tipp anzeigen erlauben: Ist dies deaktiviert, sehen Lernende keinen Tipp und keine Beispiellösung mehr.
Deaktiviere beide, damit Lernende die Aufgaben selbst lösen und der Lerneffekt erhalten bleibt.
Outpost-Suchprotokoll
Verfügbar, wenn meinGPT Governance für deinen Arbeitsbereich freigeschaltet hat. Zu finden unter Einstellungen → Compliance → Outpost-Suchprotokoll.
Das Protokoll hält jede Suche in einem Outpost-Wissenspool fest: die Frage, wie sie gestellt wurde, wer sie gestellt hat, welcher Outpost und Pool durchsucht wurde und ob eine Antwort kam.
Warum in meinGPT und nicht auf dem Outpost. Die Suche wird von meinGPT aus gesendet — der Outpost beantwortet sie nur. Das Protokoll auf dem Gerät zu führen würde die Anfrage also nicht im Haus halten, sie war nie dort, und es zugleich denjenigen entziehen, die es lesen müssen. Bei mehreren Outposts wäre es außerdem eine Konsole pro Gerät.
Nur on-premise. Suchen in Cloud-Wissenssammlungen werden nicht erfasst.
Aufbewahrung: 90 Tage. Danach werden die Einträge automatisch gelöscht; die Frist steht auch unter der Tabelle.
Erst ab dem Einschalten. Der Schalter steuert die Erhebung, nicht nur die Ansicht: solange Governance aus ist, wird nichts gespeichert. Nach dem Einschalten erscheinen nur Suchen, die danach stattgefunden haben.
Achtung
Mitbestimmung. Ein Register der Suchanfragen aller Beschäftigten ist in Deutschland regelmäßig mitbestimmungspflichtig (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Kläre die Einführung mit dem Betriebsrat, bevor du den Schalter umlegst.
Admin-Praxis
- Richtlinien kurz und handlungsorientiert formulieren
- Datenschutzmodus bewusst nach Risikoprofil wählen
- Trainingspflichten mit Rollout-Phasen abstimmen