Integration · SharePoint
SharePoint mit meinGPT verbinden
SharePoint direkt im Chat durchsuchen oder als Cloud-Vault-Wissensquelle indexieren. Der Vergleich zeigt Datenweg, Berechtigungen und Einsatzgrenzen.
SharePoint lässt sich in meinGPT auf zwei verschiedene Arten nutzen. Der direkte Connector greift bei einer konkreten Frage in Echtzeit und mit den Rechten des angemeldeten Microsoft-Nutzers auf Sites, Seiten und Dateien zu. Die SharePoint-Quelle im Cloud Vault synchronisiert ausgewählte Bibliotheken in einen zentralen Suchindex, der großen Dokumentbeständen und gemeinsam genutzten Assistenten dient. Beide Wege sind lesend, unterscheiden sich aber grundlegend bei Aktualität, Berechtigungen, Umfang und Betrieb.
Beim direkten Connector wählt eine Person SharePoint im Chat oder am Assistenten aus und autorisiert den Zugriff per Microsoft OAuth. meinGPT fragt Microsoft Graph erst bei der konkreten Aufgabe ab. Beim Cloud Vault legt ein Admin eine SharePoint-Quelle an, grenzt Site, Bibliothek oder Ordner ein und startet die Synchronisation. Der Index wird alle 15 Minuten aktualisiert und über eigene meinGPT-Freigaben zugänglich gemacht. SharePoint-Berechtigungen werden dabei nicht automatisch in den Index übernommen.
Aktuelle Inhalte im Nutzerkontext
meinGPT fragt SharePoint bei der konkreten Aufgabe über Microsoft Graph ab. Der Zugriff bleibt an das Microsoft-Konto der jeweiligen Person gebunden.
- Geeignet für
- Gezielte Recherche in aktuellen Sites, Seiten und Dokumentbibliotheken.
- Aktualität
- Echtzeit beim jeweiligen Aufruf.
- Berechtigungen
- Die persönlichen SharePoint-Rechte gelten automatisch. Ein Assistent kann zusätzlich auf ausgewählte Sites begrenzt werden.
Große Bestände als gemeinsame Wissensquelle
Ausgewählte SharePoint-Bibliotheken werden zentral synchronisiert, aufbereitet und für semantische Suche sowie gemeinsam genutzte Assistenten indexiert.
- Geeignet für
- Große Dokumentbestände, spezialisierte Wissensräume und die Kombination mehrerer Quellen.
- Aktualität
- Vorab aufgebauter Index, Synchronisation alle 15 Minuten.
- Berechtigungen
- Ein Admin steuert den Zugriff über meinGPT-Freigaben. Die individuellen SharePoint-Rechte werden nicht automatisch übernommen.
Quelle, Berechtigung und Datenhaltung werden für jeden Connector separat dokumentiert.
Typische Abläufe
- Projektstand aus aktuellen Dateien prüfen
- Richtlinien für ein Team auffindbar machen
- Wissen aus mehreren Quellen zusammenführen
- Einzelne Site für einen Assistenten begrenzen
Verbindungswege im Vergleich
Dasselbe System kann je nach Aufgabe unterschiedlich angebunden werden. Entscheidend sind Aktualität, Rechte und der gewünschte Umfang.
Direkter Connector
Aktuelle Inhalte im Nutzerkontext
meinGPT fragt SharePoint bei der konkreten Aufgabe über Microsoft Graph ab. Der Zugriff bleibt an das Microsoft-Konto der jeweiligen Person gebunden.
- Geeignet für
- Gezielte Recherche in aktuellen Sites, Seiten und Dokumentbibliotheken.
- Zugriff
- Sites und Seiten finden, Dateien und Ordner auflisten, Inhalte durchsuchen und ausgewählte Dateien in den Chat laden.
- Aktualität
- Echtzeit beim jeweiligen Aufruf.
- Berechtigungen
- Die persönlichen SharePoint-Rechte gelten automatisch. Ein Assistent kann zusätzlich auf ausgewählte Sites begrenzt werden.
- Umfang
- Einschränkung auf ganze SharePoint-Sites. Eine garantierte Begrenzung auf einzelne Unterordner ist hier nicht möglich.
- Grenze
- Der Connector ist lesend. Er erstellt oder verändert keine Dateien, Seiten oder SharePoint-Spalten.
Einrichtung
- 1.SharePoint im Plus-Menü eines Chats oder im Assistenten aktivieren.
- 2.Beim ersten Aufruf das Microsoft-Konto per OAuth verbinden.
- 3.Für Assistenten optional eine Standard-Site und erlaubte Sites festlegen.
Cloud Vault
Große Bestände als gemeinsame Wissensquelle
Ausgewählte SharePoint-Bibliotheken werden zentral synchronisiert, aufbereitet und für semantische Suche sowie gemeinsam genutzte Assistenten indexiert.
- Geeignet für
- Große Dokumentbestände, spezialisierte Wissensräume und die Kombination mehrerer Quellen.
- Zugriff
- Der Suchindex liefert passende Textstellen und Quelldateien. Relevante Volltexte können bei Bedarf in den Chat geladen werden.
- Aktualität
- Vorab aufgebauter Index, Synchronisation alle 15 Minuten.
- Berechtigungen
- Ein Admin steuert den Zugriff über meinGPT-Freigaben. Die individuellen SharePoint-Rechte werden nicht automatisch übernommen.
- Umfang
- Site, Dokumentbibliothek oder gezielter Ordner. Unterordner werden automatisch einbezogen.
- Grenze
- Die Quelle ist kein Live-Zugriff. Änderungen erscheinen nach dem nächsten Sync, und SharePoint-Rechte müssen in meinGPT bewusst nachgebildet werden.
Einrichtung
- 1.In den Admin-Einstellungen eine neue Cloud-Vault-Datenquelle anlegen.
- 2.SharePoint wählen, Microsoft-Zugang hinterlegen und den gewünschten Scope setzen.
- 3.Den ersten Sync starten und anschließend die meinGPT-Freigaben prüfen.
Was mit der Integration möglich wird
01
Projektstand aus aktuellen Dateien prüfen
Ein Projektleiter sucht im direkten Connector nach den zuletzt geänderten Unterlagen einer freigegebenen Site und lädt nur die relevanten Dateien in den Chat. Das Ergebnis bleibt an seine persönlichen Microsoft-Rechte gebunden.
02
Richtlinien für ein Team auffindbar machen
Die IT indexiert die freigegebene Richtlinienbibliothek im Cloud Vault und gibt den Datenraum an die zuständige Gruppe frei. Ein Assistent beantwortet Fragen mit Verweisen auf die verwendeten Dateien.
03
Wissen aus mehreren Quellen zusammenführen
SharePoint-Bibliotheken und weitere Cloud-Quellen werden in einem abgegrenzten Datenraum kombiniert. Mitarbeitende suchen über den gemeinsamen Bestand, ohne jede Ablage einzeln zu öffnen.
04
Einzelne Site für einen Assistenten begrenzen
Ein Assistent erhält den direkten SharePoint-Connector, wird aber auf die freigegebene Projekt-Site eingeschränkt. Andere Sites desselben Nutzers bleiben für diesen Assistenten außer Reichweite.
Vor dem Start klären
- 01Entschieden, ob aktuelle Einzelrecherche oder eine zentrale Wissensbasis gebraucht wird.
- 02Geklärt, welche Sites, Bibliotheken oder Ordner tatsächlich in den Scope gehören.
- 03Microsoft-Geschäftskonten und die erforderliche OAuth-Freigabe sind vorhanden.
- 04Für den Cloud Vault sind Verantwortliche für Datenraum-Freigaben, Sync und Löschung benannt.
- 05Sensible Bibliotheken sind vor dem ersten Zugriff bewusst ein- oder ausgeschlossen.
Prompt und Ergebnis offen prüfen
Prüfe in der freigegebenen SharePoint-Projektablage den aktuellen Stand zu Projekt ACME. Nenne die letzten drei dokumentierten Entscheidungen, offene Aufgaben und jeweils die verwendete Quelldatei mit Änderungsdatum.
Ergebnis
| Entscheidung oder Aufgabe | Status | Quelle | Geändert am |
|---|---|---|---|
| Phase 2 wurde freigegeben | entschieden | Steering-2026-08.docx | 2026-08-14 |
| Lieferant B soll vertraglich geprüft werden | offen | Lieferantenbewertung.xlsx | 2026-08-12 |
| Testlauf für Linie 3 vorbereiten | offen | Projektplan-Q3.xlsx | 2026-08-11 |
Passt diese Anbindung zu eurem Use Case?
Wir klären am konkreten Use Case, welche Quelle, Rechte und Verbindung nötig sind. Wenn die vorhandene Integration passt, könnt ihr danach direkt mit der Einrichtung beginnen.
Sicherheit und Betrieb
Der direkte Connector arbeitet im Nutzerkontext und kann nur Inhalte erreichen, die das verbundene Microsoft-Konto sehen darf. Die optionale Assistentenbegrenzung auf bestimmte Sites schränkt diesen Rahmen weiter ein. Beim Cloud Vault wird der Dokumentbestand zentral indexiert. Deshalb muss vor dem ersten Sync festgelegt werden, welche Site, Bibliothek oder welcher Ordner aufgenommen wird und welche Personen oder Gruppen den meinGPT-Datenraum nutzen dürfen. Die SharePoint-Berechtigungen werden dort nicht automatisch übernommen.
Bei der Auswahl prüfen
- Aktualität: Echtzeitabfrage oder synchronisierter Index
- Berechtigungen: persönliche Microsoft-Rechte oder zentrale meinGPT-Freigabe
- Scope: ganze Sites oder gezielte Bibliotheken und Ordner
- Skalierung: einzelne Recherche oder großer gemeinsamer Wissensbestand
- Betrieb: persönliche OAuth-Verbindung oder zentral verwaltete Datenquelle
Bekannte Grenzen
- 01Der direkte SharePoint-Connector ist lesend. Dateien, Seiten, Listen und Metadaten lassen sich damit nicht anlegen oder verändern.
- 02Die Scope-Einstellung des direkten Connectors begrenzt auf Sites, nicht garantiert auf einzelne Ordner innerhalb einer Site.
- 03Im Cloud Vault gelten individuelle SharePoint-Rechte nicht automatisch. Der Zugriff muss über meinGPT-Freigaben bewusst eingerichtet und geprüft werden.
- 04Der Cloud-Vault-Index ist nicht sekundengenau. Änderungen werden mit dem nächsten Synchronisationslauf übernommen.
- 05Benutzerdefinierte SharePoint-Spalten und Content-Type-Metadaten können über den direkten Connector nicht gezielt abgefragt oder gefiltert werden.
Häufige Fragen
Für aktuelle, gezielte Recherche mit den persönlichen SharePoint-Rechten ist der direkte Connector die passende Wahl. Für große Bestände, kombinierte Quellen oder gemeinsam genutzte Wissensräume eignet sich die SharePoint-Quelle im Cloud Vault.