Einen lokalen Ordner oder ein gemountetes Netzlaufwerk mit einer meinGPT-Datenquelle verbinden.
Das ist der häufigste Fall und der, für den es den Outpost gibt: ein Ordner liegt auf dem Rechner (oder ist dort als Laufwerk gemountet), und meinGPT soll darin suchen können. Quelle und Suchindex bleiben dort; was eine Anfrage verlässt, legt ihr pro Ordner am Outpost fest.
Nur mit einem eigenen Outpost
Ordner auf einem Rechner kann nur ein Outpost lesen. Ohne eigenen Outpost gibt
es diesen Quellentyp nicht — dann bindet ihr eure Ablage in meinGPT direkt an
(SharePoint, Google Drive, S3 …).
Die Verbindung entsteht aus zwei Hälften, und die Reihenfolge ist nicht beliebig:
Wo
Was
1
Im Outpost
Ordner freigeben — Pfad wählen, Datenabruf und lokalen Quellzugriff festlegen.
2
In meinGPT
Den gemeldeten Ordner unter Freigabenübernehmen, benennen und anschließend über Zugriff freigeben. Erst das entscheidet, wer ihn finden darf.
Der Rechner meldet seine Ordner selbst; meinGPT kann nur übernehmen, was gemeldet wurde. Die Datenquelle in meinGPT weiß nicht, wo der Ordner liegt — das steht nur auf dem Outpost-Rechner. Der Outpost weiß nicht, wer suchen darf — das steht nur in meinGPT.
Eine Einstellung, ein Eigentümer
Datenabruf und Quellzugriff werden ausschließlich am Outpost gesetzt. meinGPT
zeigt nur die zuletzt vom Gerät gemeldeten Werte und kann sie weder ändern
noch erweitern. In der Plattform verwaltet ihr Übernahme, Name, Nutzerzugriff
und eine gegebenenfalls engere Tool-Richtlinie.
Der Pfad muss absolut sein — C:\Daten\Angebote oder /srv/dokumente. Ordner wählen öffnet den Dateidialog des Betriebssystems.
Direkt danach fragt derselbe Assistent, in zwei weiteren Schritten, nach Datenfreigabe und Quellzugriff — das sind die beiden nächsten Schritte hier auf dieser Seite. Es gibt keine ID einzutippen: Der Rechner meldet den Ordner selbst an meinGPT, sobald ihr gespeichert habt.
Öffnet die Zeile des Ordners. Ganz oben steht Was dieser Ordner herausgibt:
Stufe
Was zu meinGPT reist
Nur Text(Voreinstellung)
der aufbereitete Text der gefundenen Dokumente. Die Dateien bleiben auf diesem Rechner.
Text und Originaldateien
zusätzlich die Datei selbst — sie verlässt dann den Rechner.
Die Entscheidung fällt hier und nicht in meinGPT: Wer den Ordner bindet, ist die Person, die weiß, ob dessen Dateien das Haus verlassen dürfen. Die Plattform zeigt diese Gerätemeldung nur an.
Nur lesen ist die Voreinstellung. Lesen und schreiben erlaubt meinGPT,
kleine Textdateien im freigegebenen Ordner ausdrücklich zu erstellen, zu
bearbeiten, umzubenennen oder wiederherstellbar zu löschen. Datenabruf und
Quellzugriff sind unabhängig: Originaldateien abrufen zu dürfen erteilt kein
Schreibrecht.
Der Outpost prüft beim Speichern die Betriebssystemrechte und vor jeder Änderung
noch einmal die aktuelle lokale Regel und den Zielpfad. Erstellen und Umbenennen
überschreiben nichts; vor Bearbeiten und Löschen bleibt die vorherige Datei im
lokalen Wiederherstellungsbereich. Die Plattform kann diese lokale Obergrenze
nur weiter einschränken.
Einstellungen → Outposts → Verwalten → Freigaben. Der gemeldete Ordner steht dort mit seinem Pfad. Als Quelle nutzen, Namen vergeben — ab da ist es eine Sammlung wie jede andere.
Sichtbar ist sie damit noch für niemanden außer euch. Klickt in der Liste der Dokumentbestände auf Zugriff und tragt die Personen, Teams oder Assistenten ein, die damit arbeiten dürfen — erst das entscheidet, wer die Dokumente findet.
Läuft der Outpost, beginnt der Abgleich von selbst. Steht die Statusleiste unten auf Gestoppt, passiert nichts — dann erst Start. Die Zeile unter Freigaben zeigt nur, ob der Ordner schon nutzbar ist. Öffnet den Ordner und wechselt zu Pipeline, um Dateiscan, Textextraktion beziehungsweise OCR sowie Stichwort- und Vektorindex einzeln zu verfolgen.
Ein Netzlaufwerk geht als lokaler Ordner, wenn es aus Sicht des Outpost-Prozesses dauerhaft gemountet ist:
Windows: ein UNC-Pfad (\\server\freigabe\ordner) oder ein verbundenes Laufwerk. Achtung: verbundene Laufwerksbuchstaben gelten pro Benutzersitzung. Läuft der Outpost unter einem anderen Konto, sieht er Z:\ nicht — nehmt dann den UNC-Pfad. Details zu SMB-Freigaben.
Linux: ein Mountpoint aus /etc/fstab, der den Neustart übersteht.
Der Ordner muss für das Konto lesbar sein, unter dem der Outpost läuft. Gebt ihm
nur dann Betriebssystem-Schreibrechte, wenn ihr für genau diesen Ordner auch
Lesen und schreiben im Outpost aktiviert.
Der Outpost liest den Ordner einschließlich Unterordnern und erkennt bei späteren Läufen neue, geänderte und gelöschte Dateien.
Was er nicht verarbeiten kann, überspringt er — und das ist der Punkt, der über die Antwortqualität entscheidet. Öffnet den Ordner unter Freigaben. Unter Quelldateien stehen die betroffenen Dateien mit dem konkreten Grund; Pipeline zeigt Ausnahmen beim Aufbau der Suchindizes.
Typische Ausnahmen und was sie bedeuten:
.zip — Archive werden nicht ausgepackt. Liegt das Angebot in einem ZIP, findet es niemand.
.msg — einzeln exportierte Outlook-Mails. Für ganze Postfächer gibt es aktuell keine eigene Quelle — nur einzeln exportierte Nachrichten werden gelesen.
ohne Endung, .exe, .dll, .pyc — kein Text drin, korrekt übersprungen.
Bilder und Videos — kein Text, der ohne Weiteres extrahierbar ist.
Ein Ordner, den ihr freigebt, ist für alle offen, die die Datenquelle sehen
Datei- und Verzeichnisrechte wandern nicht mit. Wer diese Datenquelle in
meinGPT sehen darf, findet jedes Dokument darin — auch jemand, der den Ordner
im Explorer nicht öffnen könnte. Prüft das vor der Freigabe, nicht danach.
Eine Ausnahme gibt es als Beta-Funktion: Windows-Nutzerrechte (Beta) kann pro Workspace aktiviert werden und sorgt dafür, dass bei Suche, Download und Dateiänderungen die echten NTFS-Berechtigungen der einzelnen Nutzer:innen gelten — aber nur für Ordner, die als lokaler NTFS-Ordner auf diesem Rechner selbst eingebunden sind. Netzlaufwerke und über UNC-Pfad eingebundene Freigaben sind von dieser Funktion ausgenommen; für sie gilt weiterhin die Regel oben. Sprecht euren Ansprechpartner an, wenn ihr diese Beta-Funktion testen möchtet.