Datenbank, MCP oder HTTP prüfen

Was der Verbindungstest aussagt, was ihr selbst lösen könnt und was der Support braucht.

Eine Dienstfreigabe hat zwei voneinander unabhängige Zustände:

  • Registriert heißt: meinGPT kennt die Freigabe.
  • Erreichbar heißt: dieser Rechner kommt an ihr lokales Ziel.

Eine registrierte Freigabe kann also trotzdem nicht funktionieren. Öffnet in der Outpost-Konsole Freigaben, sucht die betroffene Zeile und wählt Verbindung prüfen. Die Prüfung läuft nur auf euren ausdrücklichen Klick; der Outpost fragt keine Produktivdatenbank im Hintergrund ab.

Was genau geprüft wird

ArtAussage bei ErfolgWas nicht behauptet wird
PostgreSQLAnmeldung, Datenbank und gewählte Zugriffsstufe wurden geprüft. Bei „Nur lesen“ prüft der Outpost zusätzlich, dass die Rolle wirklich nicht schreiben kann.Dass jede spätere SQL-Abfrage fachlich korrekt ist.
MCPAuf dem lokalen TCP-Port nimmt ein Prozess Verbindungen an.Dass der MCP-Handshake und jedes Werkzeug funktionieren. Der Test sendet absichtlich keinen MCP-Aufruf.
HTTPAuf dem lokalen TCP-Port nimmt ein Prozess Verbindungen an.Dass ein bestimmter HTTP-Pfad oder eine Anmeldung funktioniert. Der Test sendet absichtlich keine HTTP-Anfrage.

Diese kleinere Aussage ist Absicht: Eine erfundene HTTP-Health-URL könnte bei einem Kundendienst einen echten Vorgang auslösen. Der Outpost öffnet den Socket und schließt ihn ohne Anfragedaten wieder.

Die häufigsten Ergebnisse

MeldungWas ihr tut
Outpost gestopptDen angebotenen Knopf erneut wählen. Er startet den Outpost und prüft danach nochmals.
Anmeldung abgelehntNutzername und Passwort in der Verbindungs-URL prüfen. Nutzt eine eigene Datenbankrolle statt eines persönlichen Kontos.
Datenbank fehltDatenbanknamen in der URL prüfen. Der Server wurde bereits erreicht.
Rolle ohne nötige RechteDen Datenbank-Admin die Rechte dieser Rolle prüfen lassen. Nicht vorsorglich Adminrechte vergeben.
Nur-Lesen braucht eine Rolle ohne SchreibrechteEine eigene Leserolle anlegen. Der Outpost schwächt diese Prüfung nicht automatisch ab.
Hostname nicht auflösbarDNS auf dem Outpost-Rechner und den Hostnamen in der URL prüfen.
Verbindung abgelehntLokalen Dienst starten und Port prüfen. Bei PostgreSQL zusätzlich prüfen, ob es auf der erwarteten Adresse lauscht.
ZeitüberschreitungFirewall, VPN und Netzweg vom Outpost-Rechner prüfen.
Sichere Verbindung nicht prüfbarZertifikat und Vertrauenskette der Datenbank prüfen. Keine Zertifikatsprüfung abschalten.

Nach einer Korrektur genügt Verbindung prüfen. Die Freigabe muss nicht gelöscht werden, außer die Konfiguration selbst ist ungültig und die Konsole fordert genau dazu auf.

Wenn ihr Hilfe braucht

Öffnet vor einem Neustart unter System → Problem melden den Bericht. Gebt dort nur drei Dinge an:

  1. den ungefähren Zeitpunkt mit Zeitzone,
  2. den Namen der betroffenen Freigabe,
  3. was ihr unmittelbar davor gemacht habt.

Nach eurer ausdrücklichen Bestätigung erstellt der Outpost ein bereinigtes Diagnosepaket, lädt es direkt hoch und zeigt eine Referenz wie SUP-123456. Nennt dem Support nur diese Referenz; ihr müsst das ZIP nicht per E-Mail senden. Das Paket bleibt bei der Supportanfrage gespeichert, bis diese gelöscht wird.

Das Paket enthält in services.json Art, Registrierungsstand, eine bereinigte Zielbeschreibung und den begrenzten Prüfbefund. Datenbank-Passwörter und Verbindungs-URLs werden nicht aufgenommen. Das Paket enthält jedoch Logausschnitte und kann Dateinamen, Pfade oder Suchtexte enthalten; prüft es nach euren Richtlinien.

Wenn der Upload nicht möglich oder durch eure Richtlinie nicht erlaubt ist, wählt Nur ZIP speichern. Das ist dasselbe bereinigte Paket als Offline-Fallback.

Bitte nicht an den Support senden

Keine SQLite-Datenbank, keine vollständige Verbindungs-URL und keine Rohlogs. Nutzt „Problem melden“ oder als Offline-Fallback das bereinigte Diagnose-ZIP.

War diese Seite hilfreich?