Aktuelle Web-Informationen in meinGPT nutzen: über das +-Menü im Chat, das Modell meinGPT Web oder die Recherche-App.
meinGPT kann aktuelle Informationen aus dem Internet in Deine Antworten einbeziehen. Dafür gibt es drei Wege. Alle nutzen im Hintergrund dieselbe Suche (unseren Suchdienstleister Linkup) — sie unterscheiden sich darin, wie Du sie startest, welches Modell antwortet und wo das Ergebnis landet.
Die Suchbegriffe gibst nicht Du direkt vor, sondern das KI-Modell, das gerade Deinen Chat führt. Es liest Deinen Prompt und formuliert daraus eigenständig eine passende Suchanfrage. Dein Prompt wird also nicht wörtlich übernommen, sondern in Suchbegriffe übersetzt.
Je nach Aufgabe wählt das Modell selbst zwischen zwei Vorgehensweisen:
Direkte Suche — eine einzelne Suchanfrage für schnelle, einzelne Fakten.
Recherche-Agent — für umfangreichere Fragen: ein eigener Rechercheschritt, der mehrere Suchen hintereinander ausführt und einzelne Seiten vollständig liest, bevor er das Ergebnis zusammenfasst. Das greift auch, wenn Du eine konkrete Seite angibst (z. B. „Lies https://example.com/whitepaper↗ und fasse die drei Kernthesen zusammen").
Die vom Modell erstellte Suchanfrage wird an unseren Suchdienstleister Linkup weitergeleitet, der die eigentliche Websuche durchführt und die Treffer zurückliefert (DSGVO-konform; Weitere Informationen↗).
Linkup liefert die gefundenen Inhalte (Titel, Auszüge, Quellen) an das Modell zurück. Das Modell wertet sie aus und formuliert daraus die finale Antwort im Chat — mit Vorschau der Quellen (Titel, Beschreibung, Favicon) und Verweisen auf die verwendeten Seiten.
Statt die Websuche zuzuschalten, kannst Du im Modell-Auswahlmenü direkt das Modell meinGPT Web wählen. Es basiert auf Claude Haiku 4.5, ist schnell und EU-gehostet, und hat die Websuche fest eingeschaltet — abschalten lässt sie sich hier nicht. Ablauf und Ergebnis sind dieselben wie bei der Websuche im Chat. Nutze es, wenn Du ohne Umschalten schnelle, quellenbelegte Antworten möchtest.
In der Seitenleiste unter Apps → Recherche steht die Websuche als eigene App zur Verfügung — mit eigener Seite statt eines Toggles im Chat. Die Websuche ist hier immer aktiv. Die Suche läuft über Linkup, und wie beim Modell meinGPT Web antwortet dasselbe schnelle Modell (Claude Haiku 4.5). Zwei Dinge sind anders als bei der Websuche im Chat:
Deep Research (Schalter): Anders als im Chat, wo das Modell selbst entscheidet, ob es kurz sucht oder gründlicher recherchiert, entscheidest Du hier per Schalter. Eingeschaltet läuft eine gründlichere, mehrstufige Recherche (mehr Suchen, mehr gelesene Seiten) mit einer ausführlicheren, gegengeprüften Antwort und mehr Quellen. Das dauert länger, liefert aber häufig bessere Rechercheergebnisse.
Verlauf: Jede Recherche wird gespeichert. Unter Bisherige Recherchen findest Du Deine früheren Recherchen wieder — durchsuchbar über das Suchfeld darüber.
Frage stellen
Öffne Apps → Recherche und stelle Deine Frage im Eingabefeld.
Optional: Deep Research aktivieren
Schalte Deep Research ein, wenn Du statt einer schnellen Antwort eine gründlichere, mehrstufige Recherche möchtest.
Frühere Recherchen wiederfinden
Unter Bisherige Recherchen, unterhalb des Eingabefelds, findest Du Deine früheren Recherchen — auch während gerade eine neue Suche läuft.
Hinweis
Die App heißt in der Seitenleiste Recherche, nutzt aber intern dieselbe Websuche-Funktion. Der Websuche-Toggle im Chat-Eingabefeld heißt weiterhin Websuche.
10 Quellen pro Suchanfrage, nicht das ganze Internet — vergleichbar mit der ersten Google-Ergebnisseite. Für umfassendere Recherchen nutze die Recherche-App mit Deep Research oder baue einen Workflow mit mehreren Recherche-Schritten.
Paywall-Inhalte und login-geschützte Seiten sind in der Regel nicht zugänglich.
Sehr aktuelle Ereignisse (letzte Stunden) können je nach Indexierung fehlen.
JavaScript-lastige Seiten ohne Server-Rendering liefern manchmal nur Skelett-Inhalte.
Für die Websuche auf dieser Seite gibt es keine Plattform-Einstellung, die Quellen auf bestimmte Domains begrenzt. Wenn Du nur bestimmte Seiten erlauben willst, weise das Modell im Prompt direkt an:
„Recherchiere zur DSGVO-Compliance, nutze ausschließlich heise.de und golem.de als Quellen."
Das funktioniert in der Praxis recht zuverlässig, ist aber keine harte Sicherheit. Bei kritischen Recherchen das Ergebnis manuell gegen die genannten Quellen prüfen.
Tipp
Reicht Dir eine weiche Empfehlung im Prompt nicht, gibt es mit Erweiterte Websuche ein separates Tool, das eine Domain-Whitelist technisch erzwingt — siehe Erweiterte Websuche mit technischer Domain-Whitelist weiter unten.
Für Fälle, in denen eine Domain-Einschränkung nicht nur empfohlen, sondern technisch durchgesetzt werden soll, gibt es ein separates, zusätzlich aktivierbares Tool: Erweiterte Websuche (intern: linkup-web-search). Anders als die Standard-Websuche auf dieser Seite lässt sich hier die Quellenauswahl direkt an die Such-API übergeben, statt sie nur per Prompt zu empfehlen.
Die Konfigurationsfelder (inkl. Domain-Whitelist) kann bearbeiten, wer Bearbeitungs- oder Besitzrechte für den jeweiligen Assistenten bzw. Workflow hat — das ist nicht zwingend an die Organisationsrolle Admin gebunden. Ob das Tool selbst organisationsweit verfügbar ist, entscheidet dagegen ein Admin über die Tool-Verwaltung in den Einstellungen.
Kommagetrennte Domains (z.B. microsoft.com, learn.microsoft.com). Ist das Feld gesetzt, liefert die Suche ausschließlich Ergebnisse von diesen Domains.
Exclude Domains
Kommagetrennte, von der Suche auszuschließende Domains.
Include Images
Bildergebnisse an/aus (Standard: an).
Max Results
Maximale Trefferzahl, 1–50 (Standard: 10).
Achtung
Lässt Du Include Domains leer, durchsucht das Tool das gesamte Web ohne Einschränkung. Für eine harte Positivliste musst Du das Feld explizit befüllen — eine Domain-Einschränkung nur im Prompt (siehe oben) reicht bei diesem Tool nicht.
Formuliere Keywords, die Du auch in einer Google-Suche eintippen würdest. Statt "Erzähl mir was zur DSGVO" lieber "DSGVO Auftragsverarbeitungsvertrag Pflichten 2026".
Wenig Beispiele im Prompt
Few-Shot-Beispiele können die Websuche fehlleiten. Stattdessen die Aufgabe direkt formulieren.
Klaren Scope und Zeitraum nennen
"Quartalsberichte 2025 von DAX-Unternehmen" liefert bessere Treffer als "Quartalsberichte".
Fallback definieren
"Falls keine seriösen Quellen gefunden werden, gib das explizit an und mache keine Vermutungen."
Claims verifizieren
Bei wichtigen Aussagen einen Zwischenschritt einbauen: "Prüfe die obigen Aussagen anhand der gefundenen Quellen und markiere alles, was unbelegt ist."