Ein Workflow-Lauf über die API läuft synchron — es gibt keinen separaten Status- oder Polling-Endpunkt. Die Anfrage bleibt offen, bis der Workflow fertig ist oder ein Infrastruktur-Timeout eintritt, typischerweise nach ca. fünf Minuten. Plane Deine Workflows für API-Aufrufe so, dass sie deutlich innerhalb dieses Zeitfensters abschließen, oder löse sie asynchron über eine externe Automatisierung (z. B. Make) aus, die den Abschluss separat prüft.
Du kannst einem Workflow-Lauf zusätzliche Dokumente mitgeben (multipart/form-data-Request, max. 10 Dateien, max. 150 MB pro Datei — für den tatsächlich aktuell durchgesetzten Wert siehe die API-Referenz, da hier dieselbe Prüfung wie bei Assistenten-Läufen gilt).
Hinweis
Das Aktivieren/Deaktivieren von zusätzlichen Dokument-Uploads im Workflow-Editor beeinflusst nur die Chat-Oberfläche — API-Aufrufe können unabhängig davon immer Dateien mitschicken.
Ist der Workflow so konfiguriert, dass er ein Dokument erzeugt (z. B. DOCX, PDF, PPTX oder eine Tabellen-/Excel-Ausgabe), enthält die Antwort von POST /workflows/v1/{workflowId}/runnicht die Datei selbst. Stattdessen liefert das Feld documentUrl einen signierten Download-Link, der etwa eine Stunde gültig ist. Um die eigentliche Datei zu erhalten, muss ein zweiter Aufruf per GET gegen diese documentUrl erfolgen - erst diese Antwort enthält die Datei-Bytes mit passendem Content-Type und Content-Disposition.
Automatisierungen (z. B. Power Automate, Make, n8n), die das erzeugte Dokument weiterverarbeiten oder ablegen möchten, benötigen daher zwei Schritte: zuerst den Workflow-Run auslösen und documentUrl aus der Antwort auslesen, danach die Datei über einen zweiten HTTP-GET-Schritt herunterladen. Da der Link nach rund einer Stunde abläuft, sollte dieser zweite Schritt zeitnah erfolgen und nicht Teil eines lang laufenden, mehrstündigen Freigabeprozesses sein.