---
title: "Wenn etwas klemmt"
description: "Die Fehlerbilder, die wir wirklich gesehen haben — was sie bedeuten und was ihr tut"
canonical_url: "https://meingpt.com/docs/integrations/vault/operations/when-something-breaks"
language: de
---

# Wenn etwas klemmt

Diese Seite sammelt Fälle, die **gemessen** wurden, nicht ausgedachte. Jeder
Abschnitt nennt zuerst, was ihr seht, dann was dahintersteckt, und erst dann,
was zu tun ist.

**Die wichtigste Regel bei der Fehlersuche**

Eine Beobachtung ist noch keine Ursache. „Meine Änderung hat nichts bewirkt"
heißt nicht, dass die Einstellung ignoriert wird — sie kann auch an einer
Stelle stehen, die gar nicht gelesen wird. Lest die Datei, bevor ihr eine
Erklärung baut.

## Die Kopplung bricht ab: „Zu viele Anfragen"

**Was ihr seht:** Der Einrichtungsassistent zeigt den Kopplungscode, und nach
etwa einer Minute bricht er mit einem Fehler ab, ohne dass jemand in MeinGPT
etwas falsch gemacht hätte.

**Was dahintersteckt:** Während das Gerät auf die Freigabe wartet, fragt es die
Plattform alle fünf Sekunden. MeinGPT begrenzt diese Anfragen **pro IP-Adresse**,
nicht pro Gerät. Hinter einem Firmen-NAT teilen sich **alle** eure Outposts eine
Adresse — koppeln zwölf Maschinen gleichzeitig, etwa nach einem Rollout, reißen
sie das Fenster untereinander.

**Was ihr tut:** Koppelt gestaffelt, nicht alle auf einmal. Zwei bis drei
Maschinen parallel sind unkritisch. Neuere Outpost-Versionen warten bei diesem
Fehler ab und fragen erneut, statt abzubrechen — der Assistent wirkt dann
langsamer, aber die Kopplung läuft durch.

## Der Outpost meldet nichts, obwohl er gekoppelt ist

**Was ihr seht:** In MeinGPT steht der Outpost auf „noch nie verbunden" oder
„nicht erreichbar", obwohl die Anwendung auf dem Rechner läuft und die Kopplung
dort als aktiv angezeigt wird.

**Was dahintersteckt:** Der häufigste Fall ist ein **widerrufener Geräteschlüssel**
— jemand hat die Verbindung in MeinGPT getrennt oder eine zweite Maschine mit
demselben Outpost gekoppelt. Es gibt genau **einen** aktiven Schlüssel pro
Outpost; die neue Kopplung entwertet die alte.

Der Outpost sagt das ehrlich: „Die Plattform hat die Signatur dieses Geräts
abgelehnt." Er behält seine lokale Kopplung und behauptet keinen Erfolg.

**Was ihr tut:** In MeinGPT prüfen, ob dieser Outpost noch ein freigegebenes
Gerät hat. Wenn nicht: auf der Maschine neu koppeln. Wenn ihr unsicher seid,
welche Maschine gerade gilt — die Fingerabdruck-Phrase beim Koppeln ist genau
dafür da, sie steht auf beiden Seiten.

**Für unseren Support, wenn ihr uns schreibt**

Aus Sicherheitsgründen sagt die Plattform dem Gerät **nicht**, warum sie
ablehnt — sonst könnte jemand durch Ausprobieren herausfinden, welche
Outpost-Kennungen existieren. Der Grund steht in unserem Server-Log. Nennt uns
den Namen des Outposts und den ungefähren Zeitpunkt, dann finden wir ihn.

## Löschen ist nicht dasselbe wie trennen

**Nur abklemmen** trennt die *Maschine* — sofort, ohne ihre Mitwirkung. Der
Dialog **Outpost löschen** bietet es an, solange noch Datenquellen am Outpost
hängen. Das ist der Griff für „der Laptop ist weg“. Die verarbeiteten Daten
bleiben auf dem Rechner.

**Outpost löschen** entfernt den *Eintrag in eurer Organisation*. Ist derselbe
Outpost mit einer zweiten Organisation geteilt, bleibt er dort bestehen — die
Antwort im Dialog sagt euch, welches von beidem passiert ist.

Registrierungs- und Löschgrenzen ("Dieser Workspace darf einen Outpost
registrieren", ein ausgegrauter "Outpost löschen"-Knopf) sind Kontingent- und
Admin-Themen — die stehen unter [Kontingente im produktiven
Betrieb](/docs/admin-guide/outposts#kontingente-im-produktiven-betrieb).

## Eine Einstellung in `app_config.yaml` bewirkt nichts

**Was ihr seht:** Ihr habt im Datenverzeichnis eine Einstellung geändert, den
Outpost neu gestartet, und nichts hat sich geändert.

**Was dahintersteckt:** `app_config.yaml` ist **kein Eingabefeld**. Es ist ein
erzeugtes Diagnose-Abbild des tatsächlichen Zustands — für Support-Bündel, damit
wir sehen, wie eine Maschine konfiguriert ist. Die Datei sagt das in ihren ersten
Zeilen selbst und ist schreibgeschützt.

Der echte Zustand liegt in der Datenbank der Anwendung und wird ausschließlich
über die Oberfläche geändert.

**Was ihr tut:** Die Einstellung in der Konsole vornehmen. Wenn ihr eine
Einstellung dort nicht findet, die es in der Datei zu geben scheint: fragt uns —
das Abbild enthält auch Felder, die das Produkt heute nicht anbietet.

## Der Outpost soll auf eine andere MeinGPT-Instanz zeigen

**Was ihr seht:** Ihr wollt eine Maschine von einer Testinstanz auf die
produktive umziehen.

**Was dahintersteckt:** Die Adresse gehört zur Kopplung, nicht zur
Konfigurationsdatei. Ein gekoppeltes Gerät spricht mit der Plattform, die es
freigegeben hat.

**Was ihr tut:** Auf dem Gerät die Verbindung trennen und dort neu koppeln. Der
Index bleibt dabei erhalten; was neu entsteht, ist die Zuordnung.

## Ein Ordner wird nicht durchsucht

**Was ihr seht:** Die Suche findet Dokumente aus einem Ordner nicht, obwohl er
in der Konsole steht.

**Was dahintersteckt:** Drei Möglichkeiten, in dieser Reihenfolge:

1. **Er ist noch nicht fertig indiziert.** Der Ordnerbereich **Pipeline** zeigt
   den Fortschritt je Ordner. Große Bestände brauchen Stunden, nicht Minuten.
2. **Die Datenquelle in MeinGPT ist niemandem freigegeben.** Der Outpost liest
   den Ordner, aber wer ihn sehen darf, entscheidet die Plattform.
3. **Der Rechner kommt nicht an den Ordner.** Netzlaufwerke hängen am Konto,
   unter dem die Anwendung läuft. Der Ordnerbereich **Quelldateien** nennt den
   Fehler pro Datei, statt ihn zu verschlucken.

## Der Rechner war aus

**Was ihr seht:** Antworten in MeinGPT enthalten die Dokumente dieses Outposts
nicht.

**Was dahintersteckt:** Das ist erwartetes Verhalten und kein Ausfall von
MeinGPT. Ist die Maschine aus oder der Outpost gestoppt, fehlen **nur diese
Quellen** — alles andere arbeitet weiter.

**Was ihr tut:** Die Maschine sollte durchlaufen. Der Outpost startet sich beim
Anmelden selbst; ob das Betriebssystem das tatsächlich eingerichtet hat, zeigt
der Reiter „System" — dort steht, was das System **geantwortet** hat, nicht was
wir ihm gesagt haben.
